Meine Ausbildung bei ESCHA

Azubi zur Industriekauffrau Katie Egen

Seit meinem letzten Bericht ist mittlerweile schon über ein Jahr vergangen und seitdem habe ich viele verschiedene Abteilungen durchlaufen. Sogar meine Zwischenprüfung habe ich auf dem Weg zur ausgelernten Industriekauffrau schon hinter mich gebracht.

Nach meiner Zeit im Einkauf, habe ich die Herstellprozessoptimierung (=HPO) bei ESCHA kennengelernt, wo ich insgesamt fünf Monate gearbeitet habe. Nach den beiden kaufmännischen Abteilungen, war die HPO für mich eine schöne Abwechslung, da ich viel über unsere Produkte gelernt habe. Mein Einsatz in der Produktion während dieser Zeit hat mein Wissen zusätzlich erweitert. Zu meinen Hauptaufgaben gehörte unter anderem das Pflegen bzw. Erweitern von Ressourcenlisten, die Kalkulation von Preisen und das Erstellen von Schulungsunterlagen. Die Monate in der HPO waren für mich sehr aufschlussreich und haben mir einen noch besseren Einblick in unser Produktportfolio ermöglicht.

Als nächstes wurde ich in der Qualitätssicherung mit dem angegliederten Wareneingang eingesetzt, in dem ich zu Beginn gearbeitet habe. Täglich werden unzählige Paletten und Pakete angeliefert, deren Inhalt natürlich nicht ungesehen bei uns im System eingebucht werden kann. Vorher muss die Lieferung auf äußere Schäden und schließlich der Inhalt auf Richtigkeit überprüft werden. Erst wenn alle Punkte in Ordnung sind, wird eingebucht und die Ware kann verarbeitet werden. Eine weitere Aufgabe bestand darin, Baugruppen aus unserem Werk in Tschechien mit Hilfe der beiliegenden Zeichnungen zu prüfen und anschließend zu erfassen. Diese werden dann ebenfalls in unserer Fertigung in Halver weiter verarbeitet. Zusätzlich habe ich einen Einblick in das Anlegen von Kunden- und Lieferantenreklamationen bekommen.

Meine nächste Station war wieder eine kaufmännische Abteilung, und zwar die Finanzbuchhaltung. Die dort angefallenen Tätigkeiten haben mir sehr viel Spaß gemacht und vor allen Dingen sehr geholfen die Abläufe einer FiBu kennenzulernen. Zu den Tätigkeiten gehörten die Rechnungsprüfung, insbesondere das Prüfen der Zeitarbeitnehmerabrechnungen, das Einfordern von Lieferscheinen, das Anlegen von Zahlungen und vieles mehr.

Seit den Osterferien bin ich wieder in der Personalabteilung beschäftigt, in der ich nächstes Jahr auch meine Abschlussprüfung schreiben und anschließend dort arbeiten werde. Ich wurde in die Seminarabwicklung eingearbeitet und übernehme aus jedem einzelnen Bereich Aufgaben wie zum Beispiel Zeitarbeitnehmer anlegen, die Bewerbungsabwicklung, die Korrektur fehlerhafter Stempelzeiten und das Erfassen von Abwesenheitszeiten.

In allen Abteilungen habe ich mich wohl gefühlt. Zudem habe ich im Laufe der Monate sehr nette Arbeitskolleginnen und –kollegen kennengelernt, die mir bei Fragen oder Problemen immer weitergeholfen haben.

Parallel zu meiner Ausbildung im Betrieb, habe ich mich in den letzten Monaten auf meine Zwischenprüfung vorbereitet, die ich Anfang März geschrieben habe. Die Prüfung bestand aus 40 Aufgaben für die ich 1,5 Stunden Zeit hatte. Die Aufgaben bezogen sich auf die Bereiche „Geschäftsprozesse“, „Steuerung und Kontrolle“ und „ Wirtschafts- und Sozialprozesse“. Zur Vorbereitung habe ich unter anderem viele alte Zwischenprüfungen gelöst und die dort gefundenen Fehler zur Vertiefung nochmal angeschaut. Neben der Berufsschule und dem Betriebsunterricht war das für mich optimal.

Autor: Katie Egen | Veröffentlicht am 9. Juni 2017 in “Ausbildung”

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